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1980-1989

1989

Der wieder anstehende Elternabend wird für eine kaum höhere Beteiligung auf einen bunten Elternnachmittag im März verkürzt. Der günstig gelegene Maifeiertag animiert zu einem 4- tägigen Stammeslager in Rösenbeck, Brilon; für die Wölflinge bleibt dies die einzig größere Fahrt 1989, während für die Pfadfinder und Rover ein Teil des Heiniweges als Wanderstrecke zur Vorbereitung auf das 14tägige Zeltlager in Taynuilt/Schotland im Sommer dient. Das Team Claudia Schäfer/Michael Rave fährt mit 17 von zeitweilig 31 Juffis in der ersten Sommer Ferienhälfte nach Holland, 1 Woche Plattbootsegeln, 2 Wochen Zelten auf Terschelling. Erstmals seit Jahren beteiligt sich der Stamm nicht am Pfarrfest, um einen Wechsel zu zweijährigem Rhythmus wegen sinkender Attraktivität und Mitarbeitsbereitschaft durchzusetzen. Der Stufenwechsel und das Leiterrunden-Wochenende mit dem Fahrrad müssen mangels exakter Planung bzw. "kurz fristiger Verhinderung" ausfallen. Zum 2. Ruhr-Jamb sind unter den ca. 5000 Diözesan-Pfadfindern im Schloßpark Essen-Borbeck auch 40 Kreuzritter vertreten. Situation der Leiterrunde: Frühjahr - Klausurwochenende auf Diözesanebene in Duisburg und Fußballspiel auf dem Bolzplatz, Sommer - das Leiterkarussell dreht sich: Christoph Sitzer (Juffis, bereits im Januar), Christian Frosch (Wölflinge) und Roland Radola (Pfadfinder) beenden ihre Leitertätigkeit; einziger Neuzugang ist Andrea Fellerhoff, die nun zusammen mit Stephan Tadhöfer die Pfadfinderstufe durch ihr neues Projekt "Tandem-Bau" leitet.

1988

Unter Betreuung von Gerd Kamp und Stadtjugendreferent Wolfgang Schab beginnt der Vorstand damit, die Leiterrunde als eigenständige Gruppe im Stamm zu festigen: Radtour-Zeltwochenende über Pfingsten bei Balve, gemeinsame Freizeitgestaltung (Schwimmen etc.) und monatliche Leiterrunden. Es wird wieder der traditionelle gemeindeoffene Kinderkarneval mit ca. 100 Kindern von PSG und DPSG veranstaltet. Die Eltern werden durch die Stufenwechselfeier zum Stammestag in die Stammesarbeit mit einbezogen. Die angebotene Auto-Rallye muß wegen zurückgezogener Anmeldungen ausfallen. Fahrten: im Sommer: Rover-Floßfahrt über den Ems-Jade-Kanal; im Herbst: Wölflinge und Juffis fahren wieder nach Fischbach/Südeifel. Die im zweiten Halbjahr 87 mit Roland Radola zügig angelaufene Pfadfinder-Trupparbeit (Wochenendfahrt, Bezirks-Disco, WDR-Besuch) findet ihre Fortsetzung: vermehrt Wochenendfahrten (Heßler, Plettenberg, Jugendheim, St. Altfrid, Rhade), da ein Sommerlager wegen Berufsbeginn nicht möglich ist; Fußball-Turniere und Zusammenarbeit mit Pfadfindern der spanischen Siedlung "Quo Vadis"; Projekt: Video-Film über den "Waldgeist in Rhade". Mit der Jahresplanung 1989 - u.a.- am letzten Novemberwochenende (diesmal in Lüdinghausen bei Sitzers) - entwickelt sich die wichtige Tradition der Leiterwochenendfahrten. Der aktive Mitgliederstand hat sich Ende des Jahres bei 68 Mitgliedern mit 6 Leitern stabilisiert.

1987

Im Februar findet wieder der von allen Gruppen vorbereitete, aber nur gering besuchte Elternabend statt. Mitte März legt der Vorstand, um eine offene Aussprache zu provozieren, kurzfristig sein Amt nieder: Thema sind die Unstimmigkeiten in der Auffassung von Leitungs- und Teamarbeit im Sinne der Ordnung unseres Verbandes. Doch auch nach vom Vorstand geführten Gesprächen bei Gruppenstundenvor- und -nachbereitungen lassen sich die Differenzen zu den Leitungsteams der Jungpfadfinder- und Pfadfinderstufe nicht beheben. Die überwiegende Zahl dieser Gruppenleiter, die ihre Kenntnisse durch Klaus Gochermann erhalten haben, sind zugleich Mitglieder in der von ihm in Ückendorf geleiteten Roverrunde. Nach Rücksprache mit dem Bezirksvorsitzenden Gerd Kamp entschließt sich der Vorstand daher, Klaus Gochermann nahezulegen, seine Ämter als Geschäftsführer und Roverleiter aufzugeben. Als er diesen Schritt vollzieht, tritt zugleich seine Roverrunde aus mit der weiteren Folge, daß die Jungpfadfinder- und Pfadfinderstufe ohne Leitungsteams dastehen. Nach den Osterferien übernehmen Elmar Sudeick und Christoph Sitzer die Jungpfadfinder, Roland Radola den Pfadfindertrupp. Am 02.Mai ist eine Bannerdelegation in der Messe mit Papst Johannes Paul II. im Parkstadion vertreten. Zum Bezirkspfingstlager am Annaberg in Haltern fahren trotz der Querelen 40 Kreuzritter vom Wölfling bis Pfadfinder mit. Im diesem Jahr finden folgende Lager statt: Eine Roverrunde fährt im Sommer per Kleinbus nach Südfrankreich, im Herbst fahren Wölflinge und Juffis nach Fischbach/Südeifel. Für den nach den Sommerferien ausgeschiedenen Elmar Sudeick gewinnt der Stamm mit Michael Rave - früher selbst Kreuzritter - einen neuen ideenreichen Motor für die Juffis. Neuer Vorstand: Bernd Gremm, Claudia Schäfer; Kurat Pfr. Krieger. Im November fährt die Leiterrunde zu einem Wochenende nach Rhade. Ziel dieses Wochenendes ist es, sich als Gruppe zu festigen und die Jahresplanung 1988 vorzubereiten.

1986

Die Wölflingsmeute beteiligt sich mit der Partner-Meute aus Bottrop am Diözesanunternehmen "Meuten treffen Meuten". Das große Abschlußfest findet im Eisenbahn-Museum in Bochum-Dahlhausen statt. Die Bezirks-Sternwanderung zum Georgstag führt diesmal zu den Kreuzrittern. Zur Festigung der Beziehungen fährt die Leiterrunde zum Zeltwanderwochenende im Mai in die Eifel. Aktivitäten mit den Eltern sind wieder die Radtour und das Väter-Fußballspiel. Das Zeltwochenende mit den Eltern kommt wegen der geringen Beteiligung nicht zustande. Aufgrund der Erfahrung der letzten beiden Jahre fällt das große Sommerlager aus; stattdessen wird mit 36 Wölflingen, Juffis und Pfadis ein 9-tägiges Herbstlager bei Ebermannstadt durchgeführt. Zwei Roverrunden sind bereits im Sommer losge­zogen: die eine für 3 Wochen nach Bayrischzell, die andere für 8 Tage per Bus durch die Bretagne. Die beruflichen Ausbildungen bei Bernd Gremm und Elmar Sudeick erfordern für die weitere Vorstandsarbeit einen zweiten Stellvertreter, zu dem Claudia Schäfer gewählt wird. Im Jahr des 35jährigen Jubiläums bestehen im Stamm je eine Wölflings-, Jungpfadfinder- und Pfadfindergruppe, sowie 3 Roverrunden mit insgesamt 7 Leitern und 83 Mitgliedern.

1985

Im Januar findet gemäß dem zweijährigen Rhythmus der große Elternnachmittag statt. Über das Jahr verteilt wird zudem die Elternarbeit gefördert durch: Autorallye, Väter-Fußballspiel, Elternradtour und Stammesfest (Sept.) mit Stufenwechselfeier. Die Nachwuchssorgen sind mit interner Leiterschulung und Mitgliederwerbeaktion bekämpft worden. Das 3-wöchige Stammeslager findet auf Schloß Diez mit 25 Teilnehmern statt. Eine Roverrunde fährt für 4 Wochen nach Viehhausen /Bayern. Ein Weihnachtsbasar wird bis auf weiteres wegen fehlendem Interesse nicht mehr durchgeführt.

1984

Die diesjährige Stammesversammlung ergibt keine Änderung im Vorstand. Auch bei uns zeichnet sich das allgemeine Jugendverbandsproblem des Nachwuchsmangels, sowohl bei den Leiter (nur noch 7 für 7 Gruppen) als auch bei den Mitgliedern (96) ab. Es werden 3 Freizeiten durchgeführt: 14 Tage Zeitlager in Limmen /NL für Wölflinge und Jungpfadfinder, ein 4-wöchiges Pfadfinder- und Roverlager in Frasdorf und per Bus eine Mittel­europa-Tour der Roverrunde um Udo Renneberg, die u.a. das Pfad­finderzentrum in Kandersteeg/Schweiz besuchen. Die Beteiligung an der Jahresaktion für Bolivien in Form eines Trödelmarktes erbringt 1.300,-DM. Im November gewinnt die Roverrunde III das 1. Bezirks-Volleyballturnier. Die Elternarbeit wird verstärkt. Pfingstsonntag findet eine Radtour statt und im September ein Stammesfest am Jugendheim.

1983

Der Stamm hat jetzt 22 Leiter für 106 Mitglieder. Im Januar findet ein großer bunter Elternnachmittag mit Stu­fenprogramm, Tombola und Tanz statt. Pfingsten findet ein Stammes-Zeltlager an der Eggehütte in Kleinenberg bei Paderborn statt. Bei der Stammesversammlung im Juni vollzieht sich ein Wechsel in der Stammesführung: 1. Vorsitzender wird Bernd Gremm, der nach 6 1/4 Jahren Klaus Gochermann ablöst, der nach intensiv­ster Arbeit für den Stamm seinen Rückzug ins Privat- und Berufsleben antritt. Er ist im Stamm jedoch noch als Roverleiter und Geschäftsführer tätig. Kurat bzw. 2. Vorsitzender blei­ben Pfarrer Heinz Krieger und Elmar Sudeick. Im Sommer findet ein 3-wöchiges Lager in der DJH-Bayrischzell für Wölflinge, Juffis und Pfadis statt. Udo Renneberg unternimmt mit seiner Roverrunde eine Radtour durch die Bretagne.

1982

Das Bezirkspfingstlager führt 200 Pfadfinder (die Wölflinge per Bahn, Jungpfadfinder bis Rover per Fahrrad) nach Hagen. Die diesjährigen Sommerunternehmen führen 68 Teilnehmer des Stammes Kreuzritter und der Siedlung St. Bonifatius Gelsenkirchen-Erle in die Lüneburger Heide nach Fallingbostel. 14 Teilnehmer nehmen am Fahrrad-Wanderlager im Spessart/Odenwald teil. 9 Rover fahren mit Udo Renne­berg zum Diözesanunternehmen nach Spanien. Nach langen Bemühungen schafft es Klaus Gochermann, daß ein Freundes- u. Fördererkreis DPSG GE-Feldmark als ein­getragener Verein am 02.06. tätig werden kann. Seine Ziele sind die Gewährleistung und Förderung der DPSG-Arbeit in St. Antonius.

1981

Ein ereignisreiches und sehr aktives Jahr. Januar: Don Bosco-Feier in der Gemeinde mit Kinderspie­len und Teestube. Februar: Kleider- und Schuhmaterialsammlung für "Passo Fundo", Brasilien im Rahmen der BDKJ-Bistums-Aktion. März: Grubenfahrt der Roverrunde III, die in die Ze­che Consolidation einfährt. Ostern: Ostereier-Bemal-und-Verkaufsaktion. 7 Rover fahren mit Klaus Gochermann und Bezirks-Kurat Pater Bernhard Alpers für 9 Tage nach Rom. Mai: 17.-25.; die Leiterrunde führt eine gemeinsame Lebenswoche im Serviten-Kloster in Buer durch. Pfingsten: Teilnahme des Stammes am Bezirks-Pfingstlager in Westernohe. Juli: Bezirksweite Autorallye für Rover u. Leiter, ge­staltet von der neu aufgebauten Roverrunde III um Klaus Gochermann. Sommerferien: Lager mit 123 Teilnehmern aus 5 Gruppen (DPSG u. PSG St. Antonius, DPSG St. Bonifatius Erle, DPSG u. KJG Heßler, Eltern-Kochteam St. Antonius) im Chalef "Jungbrunnen" in Gluringen, Kanton Wallis, Schweiz. In der zweiten Hälfte 14tägiges Wanderla­ger des Pfadfindertrupps "Germanen" mit Klaus Gochermann durch den Schwarzwald. Herbstferien: Elmar Sudeick und Klaus Gochermann brechen mit 6 Rovern u. l Pfadfinder zu einer Süd-Frankreich-Cote d'Azur-Bus-Tour auf. Dezember: Weihnachtsbasar und Verkauf selbst geschla­gener Tannenbäume.

1980

Konrad Martinetz, der seit 1953 Mitglied der DPSG ist, scheidet am 1. März 1980 aus seiner Tätigkeit als Ge­schäftsführer im Stamm Kreuzritter aus. Unter dem Motto "Der Schatz im Fichtelsee" starten 78 Teilnehmer zum Sommerlager Fichtelberg ins Fichtel­gebirge. Im zweiten Teil der Sommerferien startet die Pfadfin­derrunde "Germanen", unter der Leitung von Klaus Gochermann mit 20 Teilnehmern für eine Woche nach Berlin. Der Pfadfindertrupp von Peter Thrien veranstaltet zu­sammen mit den Pfadfinderinnen der PSG ein Zeltlager in Widdau bei Monschau/Eifel. Die Stammeskasse wird durch Autowaschaktionen auf dem Bürgersteig vor dem Jugendheim aufgebessert.